Ich wollte schon seit längerem mal ein Album nach dem Prinzip der Palmblattbücher machen.

Im Internet findet man dazu kaum Bilder und Erläuterungen

Zur Erklärung:

Palm­blatt­bücher orien­tieren sich in Form und Technik an ihren Vor­bildern aus Süd­ost­asien, die dort tat­säch­lich aus Palm­blät­tern ge­fertigt wurden. Es sind lange schmale Seiten, die an ein, zwei oder mehreren Stellen gelocht werden. Die einzelnen Blätter werden dann mit einem Lederriemchen oder einer Schnur verbunden.

Deckseite

Neben der losen Blattfädlung kann man ein Palmblattbuch auch als Leporello gestalten. Jede Seite wird 3 x gelocht.

In das mittler Loch, durch das die Schur für den Öffnungs- und Schließmechanismus verläuft, habe ich eine Öse gesetzt. Durch die beiden anderen Löcher geht die Fadenführung für die Leporellotechnik. Der Fadenverlauf liegt hier zur Demonstration über dem Bezugspapier der Rückseite.

 

Die einzelnen Fotoseiten sind auf 1mm Graupappe aufgebracht, die rückseitig mit Papppapier bezogen sind.

Seite 1

 Der Titel ist auf Abstand befestigt.




Seite 2

 Seite 3

 Seite 4

 Seite 5

 Seite 6

Seite 7

Seite 8

 Seite 9

Seite 10

Im Palmblattleporello kann man wie in einem normalen Album oder Buch blättern. Man könnte es aber auch ganzflächig auslegen oder aufhängen.

 

 

 


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